John Burnside

John Burnside


John Burnside
Die Macht des Sichtbaren
Essay

Übersetzung aus dem Englischen
und Nachwort von Iain Galbraith

Umschlag: Jürgen Partenheimer

Fadengeheftete frz. Broschur
44 Seiten, 23 €
ISBN 978-3-9826277-9-3

Deutsche Erstveröffentlichung

Erscheint im Oktober 2026

Der Titel von John Burnsides Essay ist ein Zitat aus einem Gedicht der amerikanischen Lyrikerin Marianne Moore: „Die Macht des Sichtbaren / ist das Unsichtbare“. Viele von Burnsides eigenen Gedichten kreisen um das genaue Hinschauen, um das, was sich unserem Sehvermögen entzieht oder am Rande der Wahrnehmung geahnt wird. Sehen wir vielleicht nur das, was wir zu sehen erwarten?

Anhand von Gedichten von Marianne Moore und dem in Deutschland fast unbekannten amerikanischen Lyriker A. R. Ammons zeigt uns John Burnside, wie ein aufmerksames Beobachten der Natur Wahrhaftigkeit ermöglicht – und liefert damit auch eine Poetik seines eigenen Schreibens, das „die subtile Schönheit des Unscheinbaren“ in funkelnden Beschwörungen erfahrbar macht.

John Burnside,
geboren 1955 in Dunfermline, Schottland, zählt zu den bedeutendsten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur. Seine Gedichtbände, Erzählungen, Romane und Hörspiele wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Petrarca-Preis, dem Forward Poetry Prize, dem T. S. Eliot Prize und dem David Cohen Prize. John Burnside starb 2024.

Iain Galbraith,
geboren 1956 in Glasgow, Schottland, lebt als Schriftsteller und literarischer Übersetzer in Wiesbaden. Für seine literarischen Übersetzungen erhielt er u. a. den Popescu Prize for European Poetry Translation und den Schlegel-Tieck-Preis.